Laut JNF-Direktor Effi Schtentzler sind die Brände die schlimmsten seit dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006. Seine Organisation investiere jährlich umgerechnet mehr als vier Millionen Euro im Kampf gegen Flächenbrände.
Das größte der Feuer brach am Nachmittag in Beit Schemesch bei Jerusalem aus. Dort waren 21 Feuerwehrmannschaften und drei Löschflugzeuge im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Durch den Brand wurde eine Fläche von mindestens 300 Hektar zerstört. Laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ wurden mehrere Wohnhäuser beschädigt. Vier Feuerwehrmänner erlitten zudem leichte Verletzungen.
Zunächst hatte die Polizei angenommen, dass die derzeitige Hitzewelle für das Feuer verantwortlich ist. Mittlerweile geht sie jedoch von Brandstiftung aus.
Auch nahe des Ben-Gurion-Flughafens bei Tel Aviv und nahe der Stadt Aschkelon brannte es. Im Karmelgebirge gab es ebenfalls mehrere Feuer, auch hier vermutet die Polizei Brandstiftung.