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„Hungersnot in Gaza vorerst abgewendet“

Obwohl die Lage in Gaza weiterhin angespannt ist, ist eine Hungernot vorerst abgewendet, erklärt das Welternährungsprogramm. Grund dafür ist die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas.
Von Israelnetz

GAZA (inn) – Eine Hungersnot im Gazastreifen ist vorerst abgewendet. Das teilte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) am Montag mit. Grund für diese Prognose ist die seit 19. Januar eingetretene Waffenruhe. Dadurch sei es dem WFP möglich gewesen, die Nahrungsmittelhilfen zu verdoppeln.  

Insgesamt konnten mehr als 30.000 Tonnen Lebensmittel seitdem nach Gaza gebracht werden, heißt es in einer Erklärung. In der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres betrugen die monatlichen Lieferungen 12.500 Tonnen. Dennoch bleibe die Situation weiterhin angespannt, erklärte der Deutschland-Chef des WFP, Martin Frick.

Nach eigenen Angaben hat das WFP seit dem 19. Januar rund eine Million Palästinenser mit warmen Mahlzeiten, frischem Brot und finanzieller Hilfe versorgt. Darüber hinaus konnten mit seiner Hilfe rund 25 Bäckereien im Gazastreifen wieder in Betrieb genommen werden. Diese sollen in der Lage sein, täglich rund 150.000 Portionen Brot zu produzieren. Laut WFP sind das fünfmal mehr als vor der Waffenruhe. Gegenüber Israelnetz erklärte ein WFP-Sprecher, dass die humanitäre Hilfe in dem gleichen Umfang fortgesetzt werden könne, solange die Waffenruhe hält und die Grenzübergänge uneingeschränkt genutzt werden können.

Auch Westjordanland im Blick

Um eine nachhaltige Verbesserung der Lage in Gaza herbeizuführen, setzte WFP verstärkt auf den Wiederaufbau lokaler Ernährungssysteme, erklärte der Sprecher. Gleichzeitig müssten Straßen im Gazastreifen wieder instand gesetzt werden, um Hilfsgüter schneller an Ziel zu bringen.

Nach eigenen Angaben hat das WFP auch die „angespannte Lage“ im Westjordanland im Blick. Dort unterstützt die humanitäre Organisation ebenso palästinensische Familien, beispielsweise in Dschenin. Seit Januar läuft eine israelische Militärkampagne gegen Terroristen im Westjordanland. (mas)

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9 Antworten

  1. Die Hungersnot, die es nie gegeben hat, ist abgewendet. Schön, dann wäre ja vielleicht einmal Zeit für die Abwendung von Hungersnöten im Kongo, im Sudan, in Mali, in Burkina Faso, in Afghanistan, in Venezuela, in Haiti…

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  2. Diese „Hungersnot“ gab es nur, weil die Hamas ihr Volk, das sie eigentlich regieren sollten (sie wurden ja gewählt) bestohlen hat.

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  3. Als ich die Geiselübergaben mir ansah, sah ich keine unterernährten Hamas – Terroristen, auch keine hungernden zujubelnden Zuschauer, ob Kinder oder Frauen.
    Die UNO …. was für ein Übel! Hanija war Milliardär. Sinwar war zig facher Millionär. UNRWA wurde mit Abermillionen gefüttert — wobei ich mir vorstellen kann, dass sich katarische Journalisten/Pals in Gaza
    stark machten hungernde Menschen zu zeigen. Kinder mit leeren Tellern wurden gezeigt.
    OT: Als ich damals im Sudan war – dort war tatsächlicher Hunger – bis heute. Stehe mit Kollegen in Kontakt. Welternährung/UNO wach endlich auf!

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    1. Milliardäre und Milliinäre bei der Hamas-Führungsspitze? Konnten die irgendetwas davon auf die andere Seite mitnehmen ?
      Nichts, denn auf der anderen Seite wartet auf sie nur das Nichts,nicht mal die Hölle,selbst die wäre eher eine Belohnung. ……SHALOM

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  4. Die Hungersnot in den Tunneln von Gaza bleibt ungemindert bestehen. Von den 30.000 Tonnen Lebensmittel, die seit der Waffenruhe nach Gaza kamen, haben die Geiseln nichts gesehen. Warme Mahlzeiten von der WFP und frisches Brot gibt es für die Gazaer, verschimmeltes Pita für die Geiseln. Die Waffenruhe hat es erlaubt, die Judenhasser weiter gut zu füttern.

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  5. „Hungersnot in Gaza vorerst abgewendet“. Das haben wir gesehen: Hamas-Kämpfer und Zivilbevölkerung sahen gut genährt aus.

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  6. Vor ein paar Tagen brachten sie in den Nachrichten eine Frau aus Gaza, die sich beklagte, dass sie für Wasser 10 Min. laufen muss. Hätte der übergewichtigen Frau sicher nicht geschadet, wenn sie sich ein bisschen bewegen würde.

    Aber klar ist auch: es gibt Hamas-Zivilisten, dazu gehört mit Sicherheit diese übergewichtige Frau und es gibt Zivilisten, dazu gehören neben den Geiseln, denen man ja alle paar Tage ein paar Rest überlies, auch die Menschen aus dem Gazastreifen, die nicht die Hamas anbeten. Da herrscht wirklich Not. Ist aber die Minderheit. Dafür hat die Hamas mit ihren Lebensmitteldiebstählen ja gesorgt.

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