„Ein Leuchtturm für visionäre Köpfe“

Die Hebräische Universität von Jerusalem feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Mit ihren Errungenschaften habe sie die Vision der Gründer verwirklicht.
Von Israelnetz
HUJI

JERUSALEM (inn) – Im Laufe ihrer hundertjährigen Geschichte hat sich die Hebräische Universität Jerusalem (HUJI) auch auf internationaler Ebene einen Namen gemacht. Heutige Forscher loben die führende akademische Institution für ihre Pionierarbeit in wissenschaftlichen und technischen Bereichen. Die HUJI verweist auf zahlreiche bedeutende Entdeckungen und Innovationen, einschließlich der Entwicklung von lebensrettenden Medikamenten und Neuerungen in der Agrar- und Technologiebranche.

Die Eröffnungsveranstaltung am 1. April 1925 fand auf einer einfachen Bühne aus Holz statt, ohne Mikrofon oder andere Verstärker. Redner waren der spätere Staatspräsident Chaim Weizmann, der Oberrabbiner von Palästina Abraham Isaac Kook, der britische Außenminister Arthur James Balfour, der Hochkommissar für das britische Mandatsgebiet Palästina Herbert Samuel sowie der Schriftsteller Chaim Nachman Bialik.

Forschungskooperationen weltweit

Bis heute pflegen die Forscher der HUJI enge Beziehungen mit akademischen Institutionen weltweit und unterhalten zahlreiche Forschungskooperationen. An internationalen Austauschprogrammen nehmen jährlich Hunderte von Studierenden teil.

In einer anlässlich des Jubiläums veröffentlichten Nachricht teilt die HUJI mit: „Seit einem Jahrhundert ist die Hebräische Universität Jerusalem ein Leuchtturm für visionäre Köpfe, die Normen hinterfragen und die Zukunft gestalten. Gegründet von Größen wie Albert Einstein, der der Universität sein intellektuelles Erbe anvertraute, widmet sie sich der Wissensförderung, der Förderung von Führungsqualitäten und der Förderung von Vielfalt.“

In der Erklärung heißt es weiter: „Mit über 23.000 Studierenden aus 90 Ländern ist die Hebräische Universität ein wichtiger Träger der zivilen wissenschaftlichen Forschung Israels. Sie verfügt über mehr als 11.000 Patente und bahnbrechende Beiträge, die mit neun Nobelpreisen, zwei Turing Awards und einer Fields-Medaille ausgezeichnet wurden. Im Shanghai-Ranking (2024) belegt sie weltweit Platz 81 und feiert ein Jahrhundert herausragender Leistungen in Forschung, Lehre und Innovation.“ Etwa 16 Prozent der Studenten sind israelische Araber.

HUJI steht für unzählige Möglichkeiten

Vier Jahre vor der Eröffnung der Universität sagte Albert Einstein der „New York Times“: „Kein Ereignis meines Lebens hat mir größere Zufriedenheit gebracht als die Initiative, die Hebräische Universität Jerusalem zu gründen.“

Hundert Jahre nach der Eröffnung freut sich Alan Jacobs, Vorsitzender der britischen Freunde der Hebräischen Universität: „Israel ist in diesen Tagen von Dunkelheit umgeben. Die Universitäten repräsentieren so viel Gutes aus dem Land. Auch heute und gerade in dieser Zeit stehen sie für unzählige Möglichkeiten.“ Die Vision der Gründer sei verwirklicht worden. (mh)

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien

Schreiben Sie einen Kommentar

2 Antworten

  1. Herzlichen Glückwunsch zu 100 Jahre Hebräische Universität.
    Schön auch der Bezug zu Albert Einstein zur Gründung der Universität.

    1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen