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80-jähriger Überlebender des Massakers gestorben

Von Israelnetz

Zvi Rubin, ein Gründungsmitglied des Kibbuz Nir Os und Überlebender des Massakers, ist am Wochenende verstorben. Er hinterlässt seine Frau, vier Kinder und elf Enkel. Als Terroristen am 7. Oktober sein Haus in Brand steckten, musste der 80-Jährige mit seiner Familie den Schutzraum durch ein Fenster verlassen. „Sie haben ihn an diesem Tag nicht getötet“, sagt sein Sohn Uri Rubin. „Aber sie haben ihn gebrochen. Er war danach von Ängsten und Traumata erschöpft.“ Der Tod des Vaters sei eindeutig eine Folge des Terroranschlags. Rubin und seine Frau lebten zuletzt evakuiert bei einer ihrer Töchter. (cs)

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7 Antworten

  1. Mein aufrichtiges Beileid zur Familie. Euer Papa ist vor Schmerz gestorben.
    Es ist unfassbar, was am 7.10. geschah und kein Ende. OT: Heute ist ein landesweiter Generalstreik in Israel gegen Netanjahu und seiner Regierung.

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  2. Ja, gebrochen ist wohl der richtige Ausdruck. Wenn jemandes Herz gebrochen ist, ist der Mensch innerlich tot. Ein Wunder, dass Zvi Rubin überhaupt überlebt hat. Aber überleben heißt nicht leben.

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  3. Einfach nur traurig. Ich habe auch von einem Fall gelesen, wo sich ein Überlebender des Progroms nach Monaten das Leben genommen hat, weil er Schuldgefühle hatte. Wie kann man nach einem solchen Trauma ins Leben zurückfinden ? Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und Mut.

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  4. Hamas-Terroristen haben am 7. Oktober sein Haus in Brand steckten, sie haben ihn nicht getötet, aber sie haben ihn gebrochen. Francesca Albanese lacht.

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  5. Ps. 147, 3: Der HERR heilt, die zerbrochenen Herzens sind und verbindet ihre Wunden.

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  6. 80-Überlebender. Jawohl, man kann auf ein gebrochenes Herz sterben. Ein Trauma verbleibt im Gehirn sitzen wie eine Eule im dunklem Wald auf einem Zweig. Mein tiefes Beileid mit der Familie. Ich weiß wie es sich anfühlt. Meine Mutter hatte das NS-KZ Lager überlebt, wurde psychisch krank, Depressive suizidal, ich habe sie gepflegt bis sie starb 93 Jahre alt. Ich fühle tief mit der Familie da sind jegliche Wörter des Trost schwach. Und so auch, die junge und zukünftige Generation Israels wird einige Probleme haben. Ich habe sie als die Generation nach dem Holocaust. Und der 07.10.2023 ist auch nicht zu vergessen.

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